Tafkidim
| Rosh Ken | |
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Jonathan Caplunik (076 520 67 75) |
Rosh Ken auf Deutsch übersetzt heisst Kopf des Nestes. Diese Übersetzung passt auch gut auf einen Teil seiner Aufgaben zu, denn der Rosh Ken trägt einen Grossteil der Verantwortung für seine Mitchanichim. Natürlich sind die Madrichim für ihre Kwutzot verantwortlich, doch gemeinsam mit dem Schaliach hat er die Verantwortung über das gesamte Ken. Rosh Ken ist ein Tafkid mit vielen Aufgaben. Zum Beispiel bildet der Rosh Ken gemeinsam mit dem Schaliach, den zwei Maskirim und dem Rosh Chinuch, die Hanagat Ken. Die Aufgabe der Hanagat Ken ist die Administration, das heisst sie leitet (natürlich nicht alleine) und verwaltet das Ken, sie ist verantwortlich für das Finanzielle und die Gesamtorganisation. Der Rosh Ken leitet die Hanagat Ken und muss somit den Gesamtüberblick über alle Aktivitäten haben welche der Hashomer macht, er sollte möglichst voraus schauen und über alles informiert sein, so dass er auch den Aktiven bei allfälligen Problemen helfen könnte. Bei der Moetza spielt der Rosh Ken eine wichtige Rolle, denn er leitet sie. Er sagt was besprochen wird (er bestimmt jedoch nicht, was besprochen wird), leitet die Diskussionen um die Moetza möglichst effizient zu gestalten und schnell eine gute Lösung zu finden. Das heisst jedoch nicht, dass der Rosh Ken mehr zu bestimmen hat, wie die anderen Bogrim, er ist ihnen gleichgestellt. Der Rosh Ken hat auch bei den verschiedenen Programmen nicht mehr Verantwortung, wie die anderen Bogrim. Er sollte einfach schauen, dass z.B. der Zeitplan eingehalten wird und somit sollte er auch bei den Aravei Ken genau wissen, was gemacht wird. Der Rosh Ken ist die Vertretung unseres Kens nach aussen. Er vertritt den Hashomer in der Öffentlichkeit oder bei gemeinsamen Aktivitäten mit anderen Jugendbünden oder Organisationen. Der Rosh Ken ist derjenige der sozusagen alles mitorganisiert und den Gesamtüberblick hat, was aber nicht heisst, dass er nie in einer Zewet Machane ist, oder einen Erev Ken vorbereitet. Und zuletzt wäre noch die Aufgabe, über die sowieso die meisten schon Bescheid wissen und wo man ihn auch am meisten sieht, und zwar, dass der Rosh Ken den Mifkad leitet. |
| Gisbar | |
| Der Gisbar ist der Kassier des Shomer, Er überwacht die Finanzen und stellt zusammen mit den verantwortlichen Zwatim die jeweiligen Budgets für die verschiedenen Veranstaltungen auf. Er bezahlt den Bogrim die Spesen zurück. Er ist bersorgt, dass ausstehende Rechnungen schnell bezahlt werden, um Mahnungsgebühren zu vermeiden. Das Einziehen der Mitgliederbeiträge fällt ebenfalls in seinen Bereich. Wenn immer etwas anfällt, das mit Finanzen zu tun hat, ist der Gisbardie erste Ansprechperson. | |
| Maskirot | |
| MaskirA heisst zu Deutsch GeneralsekretärIn und trifft genau auf die Funktion des Maskir im Schomer zu. Denn genau wie ein Generalsekretär, ist der Maskir für alle organisatorischen Prozesse im Schomer verantwortlich. Das heisst, er hat den Überblick über alles, was organisiert wird und koordiniert die einzelnen Zwatim untereinander, ist zum Beispiel für den Zeitplan von Wahlen, sowie deren Durchführung besorgt, hilft anderen Bogrim, wenn sie bei einem organisatorischen Problem steckengeblieben sind und ist über alles, was im Ken läuft, informiert. Aufgrund seiner grossen Erfahrung in organisatorischen Fragen und seinen praktischen Kenntnissen, ist der Maskir in vielen grösseren Zwatim dabei, und ist diesen von grossem Nutzen. Dazu ist der Maskir zusammen mit dem Shaliach, dem Rosh Ken und dem Gisbar in der Hanhagat Ken. Diese hat zur Aufgabe den Schomer zu leiten und zu planen, in die Zukunft zu schauen und Schwierigkeiten auszuweichen, Probleme und Schwachstellen ausfindig zu machen und zu beseitigen, die Moeza vorzubereiten und dem Rosch Ken zu helfen, diese durchzuführen. Der Maskir ist die rechte Hand des Rosch Kens und im Falle seiner Abwesenheit, übernimmt der Maskir die Aufgabe des Rosh Ken. Dazu ist der Maskir zusammen mit dem Schaliach der Aussenminister des Schomers. Er pflegt Kontakte mit den ICZ-Angestellten und Vorstandsmitglieder, sowie weiteren wichtigen Funktionären der jüdischen Schweiz. Mit ihnen pflegt er einen ständigen Informationsaustausch, plant gemeinsame Anlässe, koordiniert die Aktivitäten und betreibt Lobbying in Kommisionen, d.h. er schaut, dass der Schomer Freunde hat, auf die er zählen kann. Nebenbei hat der Maskir aber auch noch einige administrative Aufgaben im Schomer. Darunter fällt die Verwaltung des Materials und allen Schomereigentums, er ist für die Adressenliste verantwortlich, schaut dass die Briefe zu euch nach Hause kommen, reserviert die Machanehäuser und erledigt sonstigen mühsamen administrativen Kram. Der Tafkid eines Maskir spielt sich zu 90% im Hintergrund ab und nur etwa 10 % sieht der Chanich am Samstagnachmittag. Leider handelt es sich bei diesen 10% um eben die administrativen Aufgaben, was zur Folge hat, dass die Chanichim oft ein falsches Bild des Maskirs und seiner Aufgabe vermittelt bekommen. Ich hoffe, ich konntet anhand dieses Artikels einen Blick hinter die Kulissen werfen, und mehr über diesen Tafkid erfahren, der doch recht bedeutsam ist für den Schomer. |
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Madrichim Die Madrichim einer Kwutza sind zwei Bogrim, die während ungefähr ein bis zwei Jahren zusätzlich zum Bogersein die Gruppenleiter einer Kwutza sind. Sie bereiten die Samstagnachmittags-Peulot vor, sind die Ansprechpersonen für ihre Chanichim und sind daran interessiert, den Zusammenhalt der Gruppe und das Interesse der Chanichim an verschiedenen Themen zu fördern. Die Madricha und der Madrich versuchen, in der Kwutza eine gute, tolerante Stimmung aufrechtzuerhalten und wollen das Interesse der Chanichim wecken sowie auch deren Kritikfähigkeit fördern.Auf den Machanot verbringen die Madrichim viel Zeit mit ihrer Kwutza; während den Peulot, aber auch sonst sind es hauptsächlich sie, die für das Wohlbefinden der Kwutza verantwortlich sind. Das Madrich-/Madrichasein erfordert manchmal viel Geduld, ist aber gleichzeitig eine sehr erfüllende Arbeit; man lernt die Kwutza kennen, beobachtet wie sie wächst und reifer wird, kann mit ihr viel erleben und lernen. |
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