Wir Wünschen euch Shana 

Tova u metuka!

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Yitzchak Rabin Kundgebung

02.11.19

Machane Choref

28.12.19 - 04.01.20

Tijul Kwutzati

30.05.20-31.05.20

Seminar Ideologie Gvulot

30.05.20-01.06.20

Machane Kaitz (prov.)

13.07.20-24.07.20

ADIEU-DONNÉ - Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Sehr geehrte Frau Sommaruga,

 

Im Namen verschiedenster Jugendorganisationen der Schweiz möchten wir Sie mit diesem Anschreiben auf den wachsenden Antisemitismus in Europa aufmerksam machen. Der laufende Prozess, Juden als Ziel eines europaweit sich entwickelnden Hasses darzustellen, empfinden wir als eine Bedrohung aller Minderheiten Europas. Wie Sie wahrscheinlich mitbekommen haben, wird dieser Hass durch eine zentrale Person der französischen Öffentlichkeit geleitet, welche auch in der Schweiz ihre Propoganda bis jetzt mühelos verbreiten konnte. Die Rede ist vom Komiker Dieudonné M’Bala M‘Bala, welcher unserer Meinung nach einen gekonnten, politisch-strategischen Krieg gegen Menschen mit jüdischer Religion führt.

 

Mit seinen schockierenden Auftritten in Frankreich hat sich Herr M’Bala M‘Bala eine Popularität in der rechtsextremen Bewegung Frankreichs verschafft, welche sich momentan gestärkt fühlt und sich gegen Juden mobilisiert. Es ist bekannt, dass er mit seinen Auftritten weit mehr als nur Komödie betreibt. Die Förderung von Antisemitismus und Minderheitsdiskriminierung ist gefährlich und sollte sanktioniert werden. Dieudonné M’Bala M‘Bala überzeugt in seinen Auftritten mit seinem – überwiegend schwarzen – Humor, seinem Charisma und seinen Fähigkeiten, schwerwiegende Taten der Menschheitsgeschichten in den Dreck zu ziehen. Es ist nicht nur eine enorme Beleidigung der Vergangenheit und Geschichte, die so viele Minderheitsgruppierungen im letzten Jahrhundert teilen mussten, sondern auch eine Motivation Rechtsextremismus vermehrt zu tolerieren. Wir, die Zukunft der Schweiz, empfinden dies als äusserst verstörend und gefährlich, einen solchen Mann in die Schweiz einreisen zu lassen.

 

Natürlich unterstützen wir die Meinungsfreiheit in der Schweiz und schätzen diese sehr, weshalb wir uns auch das Recht genommen haben, der Regierung unseres Landes zu schreiben. Unserer Meinung nach verstossen die Aktionen von Herrn M’Bala M‘Bala jedoch gegen dieses Prinzip. Es ist offensichtlich, dass diese Person mehr im Sinne hat als nur Leute mit seinen widerwärtigen und niveaulosen Witzen zu unterhalten. Nach seinen gescheiterten Versuchen, die Präsidentschaftswahlen in Frankreich zu gewinnen, hat er sich wohl eine neue Strategie angeeignet. Die Menschen durch einen gemeinsamen Feind zu vereinheitlichen und deren Stimmen für eigene Zwecke zu gewinnen, ist eine Manipulation – eine Taktik aus der Vergangenheit, die zu schrecklichen Resultaten geführt hat.

 

Wir bitten die Regierung unseres Landes, der Förderung von Hass und Diskriminierung gegenüber Minderheiten entgegenzutreten, dem Beispiel Englands zu folgen und Dieudonné M’Bala M‘Bala die Einreise in unsere Heimat zu verbieten. Solche Aktionen sind intolerabel und gefährden wichtige Vorsätze der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

 

Mit besorgten Grüssen,

 

die Unterzeichneten

Chum au Du in 
Shomer!

© 2013 by Hashomer Hatzair Switzerland. 

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